Les Correspondants Humanitaires sur la Somalie


Somalia: Die längste und komplexeste humanitäre Krise der Welt

- Ein Artikel von Ajlan und Carolyn der Klasse 3GPS des Atert-Lycée Redange

 

Bürgerkrieg und Klimawandel sorgen in Somalia für Dürreperioden, Ernährungsunsicherheit, schlechte Infrastruktur, Vertreibung der Familien und die Verbreitung von gefährlichen Krankheiten. Wie konnte sich dies in so einem Ausmaß entwickeln und wieso ist keine Stabilisierung in Sicht?

Somalia ist einer der instabilsten Staaten der Welt. Seit 1991 der damalige Diktator Siad Barre gestürzt wurde, herrscht dort Bürgerkrieg, entstanden durch ein Machtvakuum.

2012 kam es zur ersten Regierungsbildung in Somalia, welche noch immer besteht. Gleichzeitig dauert aber auch der der Konflikt zwischen der Regierung und militanten Gruppen an. Durch die Gewalt der militanten Gruppen gegenüber der somalischen Bevölkerung, liegt ein friedliches Zusammenleben der Bevölkerung in weiter Ferne.

Ein weiteres Problem, unter dem das Land leidet, sind die extremen Wetterbedingungen. Der Großteil der Bürger und Bürgerinnen in Somalia sind Bauern und Hirten. Die Haupteinnahmequelle der Menschen ist das Züchten von Tieren. Durch die Dürreperioden gibt es keine Nahrung für die Tiere. Diese sterben dann und den Bauern bricht ihr Einkommen weg.

Während der Hungersnot von 2011 starben 260.000 Menschen. 1 Million Menschen wurden in dieser Zeit durch die Hungersnot aus ihrer Heimat vertrieben. Im Jahr 2018 wurden über 880.000 Somalier und Somalierinnen vertrieben.

Weitere Hungersnöte konnten durch humanitäre Hilfe verhindert werden. Jedoch wurden die humanitären Ressourcen im Jahr 2019 aufgebraucht, weil das Land unter Überschwemmungen stand und einem starken Regen ausgesetzt war. Dies führte dazu, dass 300.000 Menschen vertrieben worden sind und damit großer Gefahr ausgesetzt wurden.  Die Infrastruktur wurde beschädigt und die Menschen verloren ihr Zuhause. Durch den Klimawandel kommt es zunehmend auch zu Kämpfen um Wasser, Land und Tiere. In den Gebieten, in denen Kämpfe stattfinden und die Infrastruktur mangelhaft ist, ist es schwierig humanitäre Hilfe zu leisten. Also ziehen die Menschen in die Städte, um Hilfe zu suchen. Dort leben sie dann in Lagern, wo sie Ausbeutungen und Missbrauch ausgesetzt sind. Durch den Mangel an Wasser und Nahrung sowie medizinischer Hilfe werden Krankheiten wie Masern besonders gefährlich für die geschwächte Bevölkerung.

Als wäre all dies nicht schlimm genug, verschlimmerte sich die Lage in Somalia ab 2020 mit dem Befall von Wüstenheuschrecken und Covid-19.

Wie engagiert sich die NGO CARE in Somalia?

CARE leistet seit 1981 Hilfe für das somalische Volk. CARE ist in Somalia in den Bereichen Wasser und Abwasserentsorgung, Gesundheitspflege, Zivilgesellschaft und Medienentwicklung, Entwicklung kleiner Unternehmen, Grundschulbildung, Lehrerausbildung, Alphabetisierung von Erwachsenen und Berufsausbildung tätig. Sie arbeiten partnerschaftlich mit somalischen und internationalen Hilfsorganisationen und lokalen Behörden zusammen. Mittlerweile fokussiert sich CARE in Somalia auf Ernährungssicherheit.


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Les « Correspondants Humanitaires » sont des étudiants (pour la plupart mineurs) des lycées luxembourgeois qui ont participé à trois ateliers guidés par CARE in Luxemburg a.s.b.l. et ont été chargés de faire leurs propres recherches sur les pays proposés. CARE in Luxemburg a.s.b.l. se réserve le droit de modifier la forme des articles mais ne changera pas le contenu du matériel afin de respecter le travail des étudiants et leurs points de vue.