Mali : Humanitäre Krisen

- Ein Artikel von Jona, Dany, Flo und David der Klasse 3GPS des ALR

 

Der Mali?

Mali befindet sich in Westafrika und ist mit 19 Millionen Einwohnern und einer Gesamtfläche von 1.240.000 km² das zweitgrößte Land Afrikas. Derzeit ist Mali eines der Länder weltweit, welches am meisten an diversen humanitären Krisen, wie Nahrungsknappheit, Bürgerkrieg und Menschenrechtsverletzungen, leidet.

Die Frage, die sich stellt, ist, ob man vom momentanen Stand aus, ein mögliches Ende dieser Krisen sehen kann, damit endlich wieder Frieden in diesem Land herrscht?

Humanitäre Krisen in Mali?

Mali ist ein stark betroffenes Krisengebiet im Westen Afrikas und leidet schon länger unter verschiedenen humanitären Krisen. Der Putsch gegen den damaligen Präsidenten Touré hatte eine Entwicklung im Norden vorangetrieben, in der verschiedene militante Gruppen ihre Herrschaft über ein unabhängiges Gebiet für sich beanspruchten. Sie machten sich die Situation zu Nutze. Seit 2012 wird der Staat von mehreren Gruppen bekämpft. Aufstände und Proteste sorgen für Unruhen.

Im Jahr 2021 war die Zahl der Flüchtlinge 4-mal so hoch, wie im vorherigen Jahr, während mehr als die Hälfte davon Frauen waren. Zwei von drei Flüchtlingen sind noch unter 18 sind.

Das führt unter anderem dazu, dass in Mali sehr viel geschlechtsspezifische Gewalt herrscht, und die in manchen Gebieten viele Kinderaufgrund einer zu hohen Gefahr nicht zur Schule gehen können.

Konflikte, sehr hohe Armut und eine nicht stabile Demokratie prägen den Norden Malis. Über 2,5 Millionen Menschen leiden an den Folgen der Nahrungsknappheit in dem Land, das zu 2/3 nur aus Wüstenlandschaft besteht. Der Hunger sorgt dafür, dass viele Menschen an Krankheiten leiden oder sogar körperlich oder geistig unterentwickelt sind. Die UNO geht davon aus, dass für die Lebensmittelversorgung der Malier ungefähr 129 Millionen US-Dollar benötigt werden.

Hilfe von Luxemburg?

Caritas ist in Mali seit vielen Jahren aktiv. Ihre Projekte konzentrieren sich hauptsächlich auf die Ernährungssicherheit. Sie versuchen, denen am stärksten bedrohten Gruppen zu helfen. Zurzeit ist Caritas in der Region Bandiagara aktiv und versucht, es der Bevölkerung zu ermöglichen, die Krisenjahre zu überwinden.

Das luxemburgische Rote Kreuz hilft im Norden von Mali, in Timbuktu. Sie stellen bedürftigen Familien eine Unterkunft zur Verfügung und dabei die Social-distancing Regeln einzuhalten.

Hoffnung?

Schlussendlich ist die Situation in Mali noch zu angespannt, um ein nahes Ende der Konflikte und insgesamt einen Neuanfang zu sehen. Somit bleibt die Unruhe im Binnenstaat wohl bis auf Weiteres bestehen.


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