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Uganda: Nothilfe nach der „Jahrhundertflut"

Projektdaten


Land/Region: Uganda/Distrikte Pader und Lira
Kurzbeschreibung: Versorgung von 20 000 Flutopfern mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten; Schulung von Gesundheitshelfern
Finanziert durch: CARE Deutschland (Eigenmittel)
Lokaler Partner: CARE Uganda
Laufzeit: 01.10.2007 bis 31.12.2007

CARE in Uganda

CARE Uganda wurde 1969 gegründet, die anfänglichen Projekte konzentrierten sich auf Landwirtschaft, Viehzucht, Bildung im Gesundheitsbereich sowie Community Development. Während der Regierungszeit von Idi Amin (1973 - 1979) musste CARE seine Aktivitäten niederlegen und konnte sie erst nach deren Ende wieder aufnehmen.

Die Programme von CARE wurden inhaltlich erweitert: Kleinkreditprogramme und der Aufbau von Kleinunternehmen stellen einen neuen Pfeiler dar. Während des Bürgerkrieges in Ruanda betreute CARE Flüchtlinge in den Grenzregionen.

Ein Jeep bringt Soldaten und Dorfbewohner über eine überflutete Straße im Nordosten Ugandas. Foto: Jane Some/IRIN

In Uganda sind aufgrund der heftigen, wochenlangen Regenfälle im Spätsommer 2007 ungefähr 300. 000 Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen. Weite Teile des Nordens sind überflutet, die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Es wurden Notlager in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden eingerichtet. Jedoch finden bei weitem nicht alle Flüchtlinge dort Zuflucht und müssen in höher gelegenen Gebieten im Freien leben. Die Überschwemmungen in Uganda zählen zu den schwersten der „Jahrhundertflut" in Afrika.

Aufgrund stehender Gewässer und schmutzigen Trinkwassers breiten sich Malaria und Durchfallerkrankungen rasant aus. Die Lage ist dramatisch, da Nahrungsmittel und Medikamente knapp sind.

Wie hilft CARE?

CARE Deutschland leistet in den Bezirken Pader und Lira Nothilfe für 3.000 Familien (20.000 Menschen). Ziel des Projekts ist es, die Flutopfer mit allem Lebensnotwendigem zu versorgen. Dazu gehören auch Zelte, Planen, Decken und Kleidung für die obdachlos gewordenen Ugander. Die Mitarbeiter vor Ort verteilen Nahrungsmittel und sorgen für sauberes Trinkwasser.

Zusätzlich werden lokale Gesundheitsstationen mit wichtigen Medikamenten gegen Malaria und Durchfallerkrankungen beliefert und deren Personal geschult. Diese Arzneimittel reichen für die Behandlung von 6.000 Menschen. Helfer klären zudem die Flutopfer über wichtige Hygienemaßnahmen auf, um die weitere Ausbreitung von Seuchen und Krankheiten zu verhindern. CARE Deutschland finanziert das Projekt mit 15.000 Euro aus Eigenmitteln.

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