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Zwischen Flucht und Heimat: Rückkehrer in Sri Lanka

Projektdaten

Landkarte von Sri Lanka.

Land/Region: Sri Lanka/Anuradhapura, Kilinochchi, Mullaitivu, Trincomalee und Vavuniya
Kurzbeschreibung: Hilfe für Rückkehrer und Stärkung der Dorfgemeinschaften in den Bereichen Wasser und sanitäre Anlagen, Landwirtschaft und Ressourcen
Lokaler Partner: CARE Sri Lanka
Finanzierung: Europäische Union
Laufzeit: Januar 2005 – Dezember 2008

Der von CARE reparierter Kanal verbessert die Bewässerung der Felder. Fotos: CARE/Susanne Ludwig

Seit dem Jahr 1983 herrscht Bürgerkrieg in Sri Lanka. Zwar gab es sechs Jahre lang ein Abkommen zum Waffenstillstand zwischen Rebellengruppen und Regierung, doch wurde dieses Anfang 2008 wieder aufgelöst. Derzeit sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 200.000 Menschen Flüchtlinge im eigenen Land, viele von ihnen mussten im Laufe der über 20-jährigen Geschichte des Bürgerkrieges mehr als einmal aus ihren Heimatdörfern fliehen. Kommen die Flüchtlinge zurück, finden sie oft zerstörte und vernachlässigte Infrastrukturen vor. Auch haben sie im Laufe des Konflikts meist ihren Besitz und ihr Land verloren, sie müssen sich also ihr Leben neu aufbauen.

Wie hilft CARE?

CAREs Projektziel ist es, die zerstörten und vernachlässigten Dörfer der Rückkehrer mit grundlegenden Strukturen wie Wasser- und Sanitärversorgung wieder aufzubauen. Dabei folgt die Hilfe in mehreren Schritten: Zuerst überlegen sich Dorfkomitees einen Entwicklungsplan für ihre Gemeinde. Darin legen sie fest, welche Bedürfnisse die Bewohner für dringend erachten. CARE identifiziert danach mit ihnen gemeinsam, wie man die Pläne anhand kleiner Projekte umsetzen kann. Ob Latrinen, Brunnen, Trinkwassersysteme oder die Reparatur der Wasserkanäle – die Gesundheit der Dorfbewohner verbessert sich mit sauberem Trinkwasser und geregelten Abwassersystemen. Kann CARE die gewünschten Maßnahmen nicht selbst umsetzen, stellen die CARE-Helfer den Kontakt zu anderen Organisationen oder zu den zuständigen Behörden her, die die Dorfbewohner dann weiter unterstützen. Als letzten Schritt erhalten die Dorfbewohner Schulungen, wie sie ihr Einkommen aufbessern und sichern können, wie sie beispielsweise Vieh züchten oder Gemüse anbauen. CARE unterstützt weiterhin die Gründung von Kleinkreditgruppen, die ihren Mitgliedern Kredite zum Aufbau eigener Kleinunternehmen verleihen. Somit werden die einzelnen Dorfbewohner in die Lage versetzt, die eigenen Kräfte zu nutzen und sich eine Perspektive zu schaffen.

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Projektfinanzierung

Projektbetreuung

Bild von Axel Rottländer.

Axel Rottländer
 rottlaender[at]care.de

Medieninformationen zu Sri Lanka

Allein in Batticaloa mussten über 47.700 Menschen ihre Häuser verlassen. Insgesamt sind mehr als 236.800 Menschen von der Flut betroffen. (Foto: CARE/Antony)

Scharrenbroich: „Lage in Sri Lanka verheerend“

07.02.2011. 

Allein im Distrikt Batticaloa über eine halbe Million Flutopfer

Thomas Schwarz

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G8-Gipfel: CARE fordert stärkere Beteiligung und Mitsprache für Entwicklungsländer

06.07.2009. 

Scharrenbroich: Partnerschaft bedeutet mehr als nur ein paar zusätzliche Stühle am Verhandlungstisch

Thomas Schwarz

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Hunderttausende Flüchtlinge sind inzwischen in den Camps außerhalb der Kampfzone untergebracht (Foto: REUTERS/Stringer courtesy by alertnet)

Lage in Flüchtlingslagern Sri Lankas kritisch

05.05.2009. 

CARE: Hygienische Bedingungen besorgniserregend

CARE International

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Hunderttausende Flüchtlinge sind inzwischen in den Camps außerhalb der Kampfzone untergebracht (Foto: REUTERS/Stringer courtesy by alertnet)

Sri Lanka: Hygienische Bedingungen besorgniserregend

05.05.2009. 

Lage in den Flüchtlingslagern ist kritisch

CARE International

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Flüchtlinge in Sri Lanka (Foto: REUTERS/Mercy Mission to Vanni, courtesy Alertnet)

Sri Lanka: CARE fordert Kooperation beider Seiten für humanitären Korridor

22.04.2009. 

Zehntausenden Flüchtlingen droht Hunger

 

Frédéric Haupert

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Flüchtlinge in Sri Lanka (Foto: REUTERS/Mercy Mission to Vanni, courtesy Alertnet)

Sri Lanka: CARE fordert Kooperation beider Seiten für humanitären Korridor

22.04.2009. 

Jamann: „Flüchtlinge drohen zu verhungern“

Thomas Schwarz

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„Über neun Millionen Flüchtlinge eine Anklage an die Politik“

19.06.2007. 

CARE-Vorsitzender Scharrenbroich: „Es gibt Verursacher und Zuschauer“ / Größte Vertreibung 2007 bisher in Somalia

Thomas Schwarz

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Bild von Axel Rottländer

Körperliche und seelische Schäden noch nicht überwunden

09.12.2005. 

Ein Jahr nach dem Tsunami: CARE International Deutschland leistet psycho-soziale Hilfe für eine nachhaltig wirksame Traumabewältigung durch die Opfer. Interviewpartner Axel Rottländer ist zurzeit vor Ort in Sri Lanka.

Eike Jeske

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CARE sattelt auf: Von der Tsunami-Überlebenshilfe zur Lebens-Perspektive

24.06.2005. 

CARE International Deutschland gab bisher mindestens 400.000 Menschen Starthilfe.

Kirsten Andrä

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100 Tage nach dem Tsunami: Rekord-Spendenergebnis von 125 Millionen Euro

04.04.2005. 

Die Aktion Deutschland Hilft, zu deren Gründungsmitgliedern CARE gehört, hat 100 Tage nach der Katastrophe in Südasien ein Rekord-Spendenergebnis von 125 Millionen Euro erreicht. 48 Prozent davon werden noch 2005 von den Mitgliedsorganisationen eingesetzt.

Aktion Deutschland Hilft

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Sieben Wochen nach der Flut droht Tsunami-Kindern eine neue Gefahr: Unterernährung

12.02.2005. 

12,7 Prozent der Kinder in den indonesischen Lagern für Tsunami-Opfer sind unterernährt. CARE International startet ein umfassendes Therapie- und Ernährungsprogramm.

Christina Heitmann

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Sri Lanka: Parallel zur Nothilfe startet CARE den Wiederaufbau

12.01.2005. 

Private Spenden und das Auswärtige Amt ermöglichen Instandsetzung von Brunnen, Latrinen und Unterkünften. Frauenförderung wird für die emotionale, soziale und wirtschaftliche Erholung Südasiens zentral.

Christina Heitmann / Christian Worms

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CARE erweitert Nothilfe für Seebebenopfer

28.12.2004. 

CARE erweitert zügig die Nothilfe in den am schwersten

von den Flutwellen getroffenen Gebieten in Südasien.

Christina Heitmann

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Aktuelle Meldung zu Sri Lanka

Generalsekretär Dr. Anton Markmiller besuchte das Flüchtlingslager Dadaab im vergangenen Jahr. (Foto: CARE/Wilke)

Wasser: Zu wenig, manchmal zu viel

21.03.2012. 

Dr. Anton Markmiller, Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg, spricht im Interview über die Rolle von sauberem Wasser nach Katastrophen und wie CARE den betroffenen Menschen hilft.

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Pakistan: Frauen bauen in "Cash-for-Work"-Programmen Straßen wieder auf. (Foto: CARE/ Page)

Vergessene Katastrophen, stille Hilfe

01.02.2012. 

Der 'CNN-Effekt' bedeutet: Ohne Bilder keine Gelder

Bettina Wienke

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Viele Menschen, die in ihre Heimat zurückkehren, müssen wieder von vorne anfangen. (Foto: CARE/Brooks)

Sri Lanka: Harke, Spaten und ein neues Leben

15.09.2011. 

Durch den Bürgerkrieg in Sri Lanka sind viele Menschen aus ihrer Heimat vertrieben worden. Bis heute stehen die Menschen vor großen Herausforderungen.

CARE International

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CARE untersützt Flutopfer mit sauberem Trinkwasser, Nahrung und Baumaterialien für Notunterkünfte. (Foto: CARE/Estey)

Sri Lanka: Der Regen hört nicht auf

17.02.2011. 

CARE unterstützt über 7.100 Flutopfer in den Provinzen Batticaloa, Ampara und Polunnaruwa.

CARE Deutschland-Luxemburg

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CARE verteilt Nothilfeartikel wie Hygieneartikel, Wasser und Moskitonetze an mehr als 6.000 besonders betroffene Menschen. (Foto: CARE)

Fluten in Sri Lanka: 300.000 Menschen auf der Flucht

14.01.2011. 

CARE verteilt Nahrungsmittel und Nothilfeartikel

CARE International

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Bilder der Zerstörung und der Nothilfe, die 2004 um die Welt gingen (Foto: CARE/Purnomo)

Fünf Jahre nach der Welle

23.12.2009. 

Fragen und Antworten zur Arbeit von CARE nach dem Tsunami 2004

Sabine Wilke, Peter Dörrie

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Frau in Sri Lanka im Flüchtlingslager,

Millionen Gesichter hinter den Zahlen

28.07.2009. 

Rückblick: Humanitäre Einsätze von CARE in der ersten Jahreshälfte 2009

Sabine Wilke

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Frau in Sri Lanka im Flüchtlingslager,

Millionen Gesichter hinter den Zahlen

28.07.2009. 

Rückblick: Humanitäre Einsätze von CARE in der ersten Jahreshälfte 2009

Sabine Wilke

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Sudanesische Kinder in einem Flüchtlingslager (Foto: CARE/Schwarz)

Mit dem Rücken zur Wand

19.06.2009. 

Online-Dossier zum Weltflüchtlingstag

Sabine Wilke

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CARE unterstützt zweite Welle von Flüchtlingen in Sri Lanka

20.05.2009. 

80.000 Menschen fliehen aus ehemaliger Konfliktregion

CARE International

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Eine Mutter schaut sich Fotos ihrer vermissten Kinder an. Foto: CARE/Melanie Brooks

Sri Lanka Blog: Mut zur Hoffnung

12.05.2009. 

CARE-Mitarbeiterin berichtet aus Flüchtlingslager.

Sandra Bulling

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Sri Lanka: Humanitäre Lage katastrophal

07.05.2009. 

Aktion Deutschland Hilft fordert staatliche Mittel

Aktion Deutschland Hilft

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Eine Schule trägt Hoffnung

20.02.2009. 

Schulbau in Sri Lanka mit "Aktion Deutschland Hilft"

Jennifer Bräutigam

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Aktionen / Events zu Sri Lanka

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