Wenn das Wasser knapp wird

Projektdaten

Landkarte Somalia

Land/Region: Somalia / Somaliland
Kurzbeschreibung: Verbesserung der Wasserversorgung durch Sanierung von Brunnen
Lokale Partner: CARE Somalia
Finanzierung: Humanitäre Hilfe des Ministère des Affaires Etrangères du Grand Duché de Luxembourg / Auswärtiges Amt Deutschland
Laufzeit: November 2009 bis Februar 2010

Besonders die Nomaden und Flüchtlinge leiden unter veralteten Brunnen und Wasserspeichern (Foto: CARE)
Besonders die Nomaden und Flüchtlinge leiden unter veralteten Brunnen und Wasserspeichern (Foto: CARE)

Somalia leidet seit fast zwei Jahrzehnten unter den Folgen des Bürgerkriegs. Bis heute gibt es keine stabile Regierung. Dies bedeutet für die Bevölkerung vor allem eines: Krieg und Vertreibung. Mehr als 1,3 Millionen Menschen sind in Somalia auf der Flucht.
Besonders dramatisch ist die Situation der nomadischen Viehhalter. Sie sind zum Überleben auf das Wohlergehen ihrer Tiere angewiesen. Und die werden von den schweren Dürren, die das Land in den letzten Jahren heimgesucht haben, stark mitgenommen. Das Ausbleiben der Regenfälle hat viele der traditionellen Brunnen unbrauchbar gemacht. Die Löcher reichen nicht tief genug. Und es fehlt an Kapazitäten, neue Bohrlöcher anzulegen.

Wie hilft CARE?

CARE hilft den Menschen im Norden Somalias – in Somaliland – die Folgen der Dürre zu meistern. Über 40 traditionelle Brunnen und Wasserspeicher werden saniert. Die Bohrlöcher werden gereinigt und vertieft und so neue Wasserressourcen zugänglich gemacht. Die als Berkads bezeichneten Wasserauffangbecken werden ausgebessert. So können sie mehr von dem Wasser aufnehmen, das meist mit Tankwagen angeliefert wird.

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Bild von Frédéric Haupert

Frédéric Haupert
 haupert[at]care.lu

 

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