CARE konnte im Jahr 2010 Hilfsprojekte in Höhe von 820.000 Euro finanzieren, damit half allein die luxemburgische CARE-Organisation über 230.000 Menschen im Kampf gegen akute Not und Armut. „Doch mit Blick auf die dramatischen Katastrophen, die das zurückliegende Jahr prägten, bleibt diese wirkungsvolle Hilfe ein Hoffnungsschimmer“, erklärt der luxemburgische CARE-Präsident, Robert Schadeck anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung der luxemburgischen Hilfsorganisation.
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2010 musste CARE in relativ kurzen Abständen auf immer neue Großkatastrophen reagieren. Das Erdbeben in Haiti und die Fluten in Pakistan sind dabei nur die prominentesten in einer langen Reihe. Die Kapazitäten der weltweit arbeitenden Hilfsorganisationen wurden immer wieder an ihre Grenzen getrieben. „Das luxemburgische Außenministerium, luxemburgische Unternehmen und die privaten Spender haben unsere Projekte großzügig gefördert, so dass unsere Hilfe um 40 % zunehmen konnte. Hinter diesem Wachstum versteckt sich jedoch eine traurige Realität: Organisationen wie CARE werden in großen und kleinen humanitären Katastrophen immer mehr gebraucht“, erläuterte Frédéric Haupert, Direktor von CARE in Luxemburg a.s.b.l. in der Mitgliederversammlung.
CARE hilft dort, wo es auf uns ankommt
CARE in Luxemburg a.s.b.l. greift dort in das Geschehen der international koordinierten Hilfe ein, wo die schnellste Hilfe in den ersten Tagen in besonderem Maße lebenswichtig ist. So ist dies in Haiti und Pakistan geschehen, wo die Betroffenen bereits wenige Tage nach den Katastrophen mit Zelten und Trinkwasser versorgt werden konnten. „Dank der luxemburgischen Spender, können wir auch dann helfen, wenn die internationalen Medien weiterziehen, denn auch im Schatten immer neuer Katastrophen dürfen wir die Menschen nicht alleine lassen“, so Haupert. Dies gilt insbesondere für die „vergessenen Katastrophen“. So hat CARE 2010 geholfen, wenn die Hälfte der Bevölkerung im Niger Hunger litt, die Unterernährung bei Kindern im Laos traurige Rekorde schrieb, hunderttausende Flüchtlinge in der afrikanischen Steppe auf Trinkwasser und medizinische Versorgung angewiesen waren, heimkehrende Flüchtlinge in Jemen oder Sri Lanka lebensnotwendige Hilfe brauchten.
Neue Ehrenmitglieder, neue Partner, neue Spender
Anlässlich der Mitgliederversammlung hieß Robert Schadeck gemeinsam mit den Mitgliedern, vier neue Ehrenmitglieder willkommen, die CARE im Laufe des Jahres ihre Unterstützung zusagten. „Mit Frau Sabine Augustin, Frau Dr. Marita Ruiter, Herrn Charles Goerens und Herrn Robert Weber konnten wir drei besonders kompetente und engagierte Mitstreiter für unseren Kampf gegen Armut und Not gewinnen“, freute sich der CARE-Präsident.
Über Initiativen wie den dayCARE, der es schafft Spenden für Flüchtlinge zu sammeln und gleichzeitig als eine der 10 besten Human Ressources-Initativen für Unternehmen ausgezeichnet zu werden, gelang es CARE, viele große und kleine luxemburgische Unternehmen und Schulen als neue Partner zu gewinnen. Gleiches traf für die Unternehmenskampagnen zum Weltfrauentag zu, die den CARE-Frauenprojekten in Laos gewidmet waren. Ziel von CARE ist es dabei immer Unternehmen, Schulen und Schülern durch soziales Engagement Antworten auf die Fragen zu liefern, die ihr Leben bestimmen: Wie finde ich einen Job? Wie motiviere ich glaubwürdig meine Mitarbeiter? Wie finde ich junge Talente?
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Transparenz und Kontrolle
Obwohl CARE in Luxemburg mit drei Jahren noch relativ jung ist, hat die Organisation beschlossen, in der Tradition der europäischen CARE-Organisationen Transparenz und Kontrolle stets weiter zu optimieren. „Unsere Spender und die Begünstigten unserer Projekte verdienen absolute Effizienz und Transparenz, daher haben wir für 2010 erstmals eine komplette offizielle Wirtschaftsprüfung durchführen lassen und der Mitgliederversammlung über das Jahr hinweg eine qualitative und kontinuierliche Prüfung ermöglicht“, erläutert Frédéric Haupert. Selbstverständlich wird diese Prüfung komplettiert durch die Prüfung der Ergebnisse der Hilfsprojekte, die durch CARE, unabhängige Prüfer sowie nationale und internationale Geldgeber regelmäßig erfolgt.
2011 lebensrettende CARE-Nothilfe weiter vor großen Herausforderungen
Das Jahr 2010 hat CARE vor Herausforderungen gestellt, die die Organisation in dieser raschen Abfolge bisher nicht kannten. Die Dreifach-Katastrophe in Japan setzt auch 2011 diesen Trend fort. Vor allem die schier uferlose Hungerkatastrophe in Ostafrika, in den Ländern in den CARE in Luxemburg a.s.b.l. bereits seit ihrem Bestehen lebensrettende Hilfe leistet, fordert die Hilfe aus Luxemburg. Für CARE bleibt viel zu tun.
Wer CARE unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto: CCPL LU28 1111 2588 1923 0000