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12.07.12

In Zeiten großer humanitärer Not zählt das Vertrauen der Spender

Frederic Haupert

CARE in Luxemburg a.s.b.l. stellt Jahresbericht 2011 vor: Weltweit wurden 405.000 Menschen geholfen.

Foto: CARE / Hockstein

Foto: CARE / Hockstein

Am 20. Juli 2012 jährt sich die Ausrufung der Hungersnot durch die Vereinten Nationen in Teilen Somalias zum ersten Mal. Dieses Datum markiert den dramatischen Höhepunkt der Dürrekrise am Horn von Afrika, die die humanitäre Hilfe von CARE in Luxemburg a.s.b.l. im Jahr 2011 in besonderer Weise forderte.

Anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung von CARE in Luxemburg a.s.b.l. im Juni erinnerte der luxemburgische CARE-Präsident, Robert Schadeck, an das große Maß an Solidarität, das die Spender für die notleidende Bevölkerung am Horn von Afrika gezeigt hatten. "In Zeiten großer humanitärer Not war es für CARE essentiell, dass wir auf das Vertrauen und die Solidarität der luxemburgischen Spenderzählen konnten", bedankte sich Robert Schadeck. Allein für die Hungerkrise in Ostafrika erhielt CARE inLuxemburg a.s.b.l. mehr als 100.000 Euro an Spenden.

"Die humanitäre Hilfe von CARE hat seither erheblich dazu beigetragen, den Tod von tausenden Menschen zu verhindern", erklärte Robert Schadeck. Dabei habe die luxemburgische CARE-Organisationihre Hilfe auf das größte Flüchtlingslager der Welt, Dadaab, in Kenia und die Dürregebiete in Äthiopien konzentriert und vielen tausenden Menschen lebenswichtige Hilfe geleistet.

Doch heute noch müssten die Familien in der Region täglich darum kämpfen, genug Nahrung zu erhalten und ihren Lebensunterhalt wieder aufzubauen. Wie Frédéric Haupert, luxemburgischer Direktor der Hilfsorganisation CARE, erklärte, ließ die Organisation die Menschen auch im laufenden Jahr nicht im Stich und konzentriere sich nun darauf, sie so zu stärken, dass ihnen zukünftige Dürren und Hungerkrisen weniger anhaben könnten.

CARE 2011: In zehn Ländern 405.000 Menschen geholfen.

Mit der Hilfe aus Luxemburg konnte CARE im Jahr 2011 Projekte in zehn Ländern mit über 1,27 MillionenEuro unterstützen und 405.000 Menschen in Not helfen. Damit nahm das Volumen der Hilfe im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent zu. Neben der Hungerkrise in Ostafrika stand vor allem die Dreifach-Katastrophe in Japan im Vordergrund.

" Der 11. März 2011 - der Tag, an dem in Japan die Erde bebte - zwang die Welt zum Umdenken. CARE hat 65 Jahre Erfahrung in der humanitären Nothilfe bei Krisen und Katastrophen in den ärmsten Ländernder Welt, doch auch ein Industrieland wie Japan kann eine Katastrophe wie diese alleine stemmen. So beschlossen wir, den Menschen in den Notunterkünften zu helfen", beschrieb Frédéric Haupert die Besonderheit der CARE-Hilfe für Japan.

Zeitgleich erforderten viele "vergessene" Krisen wie in der Elfenbeinküste, im Südsudan, im Jemen oder in Sri Lanka die Nothilfe von CARE.

Transparenz, Solidarität und Einfallsreichtum

Die Mitgliederversammlung zeigte sich sehr erfreut darüber, dass immer mehr Privatpersonen, Vereine, Schulen und Unternehmen CARE ihr Vertrauen schenkten und spendeten. Diesem Vertrauen gerecht zuwerden, sei die Messlatte für die Qualität der Arbeit von CARE, betonte Präsident Schadeck. Dieser Anspruch zeige sich unter anderem darin, dass CARE seit einigen Monaten Mitglied des luxemburgischen Spendensiegels "Don en Confiance" sei.

Die Solidarität der Luxemburger nahm dabei einfallsreiche Formen an: Das Engagement erstreckte sich vom Kabarett-Abend der Pfeffermillchen in Koerich über eine pakistanische Modenschau bis zum Ostereiverkauf in Schulen. Zudem nahmen zahlreiche Spender Geburtstage, Geburten oder Hochzeitenzum Anlass, die CARE-Hilfe zu unterstützen.

Einfallsreich zeigten sich auch die Veranstaltungen, die CARE 2011 organisieren konnte.

Mit der zweiten Edition des dayCARE, unter der Schirmherrschaft von Frau Ministerin Mady Delvaux-Stehres und Herrn Minister Nicolas Schmit, konnten sich 23 Unternehmen und 120 Schüler an einem Tag zusammentun, um die berufliche Zukunft der Schüler in Luxemburg und die Ausbildung von jungen Flüchtlingen in Kenia zu unterstützen. Ein weiterer Höhepunkt des Jahres stand unter der Schirmherrschaft IKH Großherzogin Maria Teresa: 14 Mädchen aus CARE-Projekten in den Slums von Nairobi statteten Luxemburg auf ihrer Europareise einen Besuch ab, um in der Galerie Clairefontaine ihre eigene Ausstellung zu präsentieren und gegen das Fussballteam der Mädchenschule Sainte-Anne in Ettelbrück ein Freundschaftsspiel zu spielen.

Der CARE-Jahresbericht 2011 ist nachzulesen unter: www.care.lu Wer CARE unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto: CCPL LU28 1111 2588 1923 0000

Medienvertreter: Gerne stellen wir Ihnen weiteres Bildmaterial zu den CARE-Aktivitäten in Luxemburgund in unseren Projekten zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie hierzu unsere luxemburgische Geschäftsstelle:

CARE in Luxemburg a.s.b.l.

Pascale ClarenTel: 26203061

Email: claren[at]care.lu


CARE Jahresbericht 2011



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