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Regenfluten in Südasien

Menschen gehen durch das knie-tiefe Wasser.
Menschen versuchen ihr Hab und Gut aus den Fluten zu retten. Foto: CARE

Die Einwohner Pakistans sind von starken Überflutungen schwer betroffen. Ende Juni hat der Wirbelsturm Yemyin mit starken Regenfällen die Südküste des Landes mit 130 Stundenkilometern durchzogen. 362 Menschen kamen dabei ums Leben, knapp 220 sind noch vermisst. Häuser, Brücken und Straßen wurden zerstört, über 370.000 Einwohner sind obdachlos geworden. Betroffen sind vor allem die Provinzen Belutschistan und Sindh, in vielen Dörfern der Region gibt es noch immer keinen Strom. Die Menschen kampieren auch weiterhin in Zelten und sie brauchen dringend Nahrungsmittel, Trinkwasser und ärztliche Versorgung, um Seuchen vorzubeugen. Die Fluten haben Felder zerstört und Nutztiere getötet - viele Familien haben somit nicht nur ihren Besitz, sondern auch ihre Einkommens- und Nahrungsquelle verloren.

Soforthilfe und langfristiges Aufbauprogramm

Ärtzliche Untersuchung eines Kindes.
Mitarbeiter der CARE-Partnerorganisationen untersuchen und behandeln Betroffene der Fluten in Belutschistan. Foto: CARE

CARE hat 20.000 Euro Soforthilfe für die Betroffenen der Überschwemmungen in Pakistan zur Verfügung gestellt. CARE-Mitarbeiter haben Lastwagen mit Hilfslieferungen bepackt und verteilten Überlebenspakte, die aus Zelten, Geschirr, Kochtöpfen, Seife, Hygienetüchern und Kleidung bestehen an 500 Familien in der Stadt Karachi und in Dörfern der Provinz Belutschistan. Zusätzlich hat CARE mobile Kliniken aufgebaut, die in die angelegenen Dörfer fahren und den Betroffenen medizinische Hilfe leisten. CARE-Mitarbeiter leisten  psychosoziale Betreuung für 300 Kinder und helfen ihnen bei Spielen und Sportwettkämpfen, Verlust und Trauma zu verarbeiten. In Indien verteilt CARE  Überlebenspakete an 8275 Haushalte.

Um den Menschen langfristig zu helfen, hat CARE Pakistan eine Hilfsstrategie für die kommenden sechs Monate entwickelt. In der ersten Phase, der so genannten Nothilfephase, verteilt CARE zusammen mit lokalen Partnerorganisationen Hilfsgüter an etwa 30.000 Einwohner.  Für den zweiten Teil, der Aufbauphase, plant CARE die Menschen in den Wiederaufbau mit "Cash-for-work" Programmen zu integrieren. Dabei zahlt CARE den Bewohnern ein Entgelt, beispielsweise für die Räumung von Geröll in zerstörten Häusern und auf Straßen. Weiterhin wird CARE die zerstörten Wasserquellen wieder aufbauen, Gesundheitsschulungen durchführen und medizinische Hilfe leisten.  

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Zur Bildergalerie über das psychosoziale Programm für Kinder aus überfluteten Gebieten in Pakistan

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