Alternativen zum Opiumanbau

Projektdaten


Land/Region: Myanmar, Region Wa
Projektbezeichnung: Unterstützung von Dörfern, denen Alternativen zum Opiumanbau geboten werden
Finanzierung: CARE/Europäische Kommission
Laufzeit: April 2007 – März 2010

Das südostasiatische Land Myanmar war in den 1980er Jahren der weltweit größte Produzent von Opium. Auch heute noch leben viele Menschen vom Anbau der Droge. 2005 erklärte die Regierung von Myanmar den Opiumanbau in der Region Wa für illegal. Seitdem ist die lokale Bevölkerung mit massiven Einkommensausfällen, Engpässen in der Ernährungs- und der Gesundheitsversorgung konfrontiert. Da vor dem Verbot 85 Prozent des Einkommens in der Region aus dem Opiumanbau stammte, ziehen viele Menschen in andere Regionen, in denen der Anbau noch erlaubt ist.

 

Wie hilft CARE?

Dorfbewohner tragen Wasserbehälter nach Hause Bild: CARE

CARE unterstützt 1.650 Haushalte in 35 Dörfern in den Regionen Yin Pang und Nam Kham Wu. Das Einkommen, die gesundheitliche Situation und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser werden so verbessert. CARE hat Dorfgruppen gegründet, die die gemeinschaftliche Entwicklung organisieren und sicherstellen, dass alle Betroffenen angesprochen werden. Um das Einkommen der Menschen zu sichern, werden Kurse in nachhaltigen landwirtschaftlichen Methoden angeboten, damit verschiedene Lebensmittel wie etwa Reis angebaut und unterschiedlicher Viehbestand gehalten werden kann. Daneben verteilt CARE Werkzeuge, Samen und Setzlinge, dazu Tierimpfstoffe, Düngemittel und Vieh.

Da einige Dorfbewohner die Abholzung der angrenzenden Wälder als eine günstige Alternative zum Anbau von Opium sehen, können schnell enorme ökologische Schäden entstehen. Auch diese Gefahr wird im Rahmen der CARE-Aktivitäten thematisiert. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Menschen zu wenig über Gesundheitsvorsorge, Hygiene und ausgewogene Ernährung wissen. Deshalb bietet CARE Informationskurse an, die von geschulten Freiwilligen aus der Dorfbevölkerung durchgeführt werden. Ein weiteres Problem ist der Mangel an sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen.

CARE macht daher auf Wassersparmaßnahmen, Umweltschutz und Maßnahmen zur Wassersicherheit aufmerksam. Dazu werden neue Wasserleitungen errichtet und bereits bestehende erneuert.

Moskitonetz                                                             5 Euro

Impfungen und med. Service                                  42 Euro

Schulung Wasserhygiene                                        73 Euro

Nothilfe-Paket gegen Diarrhoe für ein Dorf             254 Euro

 

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