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Werkzeug für die Überlebenden des Wirbelsturms

Zerstörtes Haus.
Zerstörungen nach dem Wirbelsturm Flavio in Vilanculos, Mosambik. Foto: CARE/Andreas Peham

Nachdem der Wirbelsturm Flavio im Februar die Küste Mosambiks verwüstete, versorgt CARE Deutschland 1.300 Haushalte, und damit etwa 6.600 Menschen, mit Zinkblechen, Nägeln und Werkzeug. So können die Einwohner ihre zerstörten Häuser selbst wieder reparieren und neue Dächer aufsetzen. Dafür hat das Auswärtige Amt 150.000 Euro bereitgestellt. CARE  hat einen Nothilfekoordinator aus Nairobi gesendet, der zusammen mit CARE Mosambik die Hilfsmaßnahmen planen und ausführen wird.

Sechs Menschen starben während des Wirbelsturms in der Nähe des Touristenorts Vilanculos, weitere 70 wurden verletzt. Insgesamt sind 35.000 Familien und damit etwa 134.000 Menschen von den Verwüstungen betroffen. Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser wurden stark beschädigt, viele Straßen sind aufgrund von herabgestürzten Ästen und Häusertrümmern unpassierbar. Laut Untersuchungen der mosambikischen Regierung in Zusammenarbeit mit CARE und anderen Organisationen haben 103.000 Menschen kein Essen und werden auch in den nächsten Wochen noch auf Hilfe angewiesen sein. Dazu kommt, dass der Wirbelsturm knapp 21.000 Hektar Ackerland zerstörte - und damit die Ernährungsgrundlage vieler Bewohner gefährdet.

Weitere Wirbelstürme vorausgesagt

Eine Tankstelle ist völlig zerstört.
Ein ausgemergeltes Kleinkind liegt erschöpft neben einem leeren Teller in einem Ernährungszentrum der Stadt Maradi, Süd-Niger.

Flavio fegte mit 270 Stundenkilometern durch die Provinz Inhambanebe, in der Vilanculos liegt und brachte schwere Regenschauer mit sich. Danach zog er in das zentrale Sambesi-Tal weiter, das bereits seit zwei Wochen von starken Überschwemmungen durchzogen wird, die mehr als 120.000 Menschen aus ihren Dörfern vertrieben haben. Dort hat CARE zwei Boote zur Evakuierung der Betroffenen bereitgestellt.

Die Provinz Inhambanebe, auf die Flavio traf, ist eine der ärmsten Provinzen Mosambiks. CARE engagiert sich in der Region mit HIV/AIDS-Projekten, mit Wasser- und Sanitätsprogrammen sowie mit Ernährungssicherung. Alle Projekte in Inhambanebe sind derzeit jedoch eingestellt, da die Mitarbeiter derzeit den Betroffenen des Wirbelsturms helfen und sich auf weitere Überschwemmungen und Stürme vorbereiten.

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