Land/Region: Kenia/ Flüchtlingslager Dadaab
Kurzbeschreibung: Verbesserung der hygienischen Zustände und Trinkwasserversorgung
Lokale Partner: CARE Kenia
Finanzierung: Humanitäre Hilfe des Ministère des Affaires Etrangères du Grand Duché de Luxembourg
Laufzeit: August 2008 bis Januar 2009
Nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges in Somalia in 1991 mussten viele Menschen ins benachbarte Kenia fliehen. In den Flüchtlingslagern in Dadaab, die nach den Auseinandersetzungen im Norden Kenias errichtet wurden, herrscht jetzt eine prekäre humanitäre Situation. Die Verschlechterung der Situation in Somalia führt dazu, dass immer mehr Flüchtlinge nach Kenia strömen. Über 230.000 registrierte Flüchtlinge leben momentan in den Camps (Stand Ende 2008) und es werden jeden Tag mehr. Die Ressourcen sind daher überstrapaziert. Es gibt nicht genügend Trinkwasser und die hygienischen Zustände sind schlecht. Vorhandene sanitäre Anlagen sind durch die große Anzahl der Flüchtlinge überbelastet. Die enorme und anhaltende Flüchtlingszustrom steht in engem Zusammen zu der Zunahme an durch Wasser bedingte Krankheiten, z.B. Durchfall. Grund dafür sind die schlechten Hygienebedingungen sowie die falsche Lagerung von Wasser.
Hilfsorganisationen wie CARE organisieren den Alltag in den Camps, aber die steigende Anzahl der Hilfsbedürftigen stellt die Organisationen vor ständig wachsende Herausforderungen.
Das Ministère des Affaires Etrangères du Grand Duché de Luxembourg hat CARE in Luxemburg a.s.b.l. damit beauftragt, die Hygienesituation in den Flüchtlingslagern zu verbessern. Ziel ist es, die durch verunreinigtes Wasser verursachten Krankheitsfälle unter den Neuankömmlingen zu reduzieren. Dieses Ziel soll erreicht werden, indem rund 18.463 20-Liter-Kanister an somalische Neuankömmlinge verteilt werden. Alleinstehende Mütter (Schwangere oder Mütter von Säuglingen) werden bei der Verteilung besonders berücksichtigt.
CARE ist im Auftrag des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) für das Camp Management in Dadaab verantwortlich. So kann sich CARE in Luxemburg a.s.b.l. bei der Umsetzung Projektes auf die Expertise erfahrener Kollegen vor Ort verlassen, die die Nöte und Sorgen der Menschen dort gut kennen.

Frédéric Haupert
haupert[at]care.lu
Zahlen / Fakten zu Kenia
11.08.2011.
Markmiller: „Bildung ist der beste Schutz und die beste Vorsorge vor Armut und Gewalt“
weiter »22.11.2011.
In Somalia ist der Zugang zu Bildung noch immer eingeschränkt
weiter »10.10.2011.
Tatort-Kommissar Gregor Weber und Sportjournalistin Valeska Homburg unterstützten das ehrenamtliche CARE-Team beim München-Marathon
weiter »