Nicht mehr in der Form, dass Spender – wie nach dem Zweiten Weltkrieg – ein CARE-Paket an bestimmte Empfänger schicken können. In Krisen-, Kriegs- und Armutsgebieten sind Hilfspakete mit bedarfsgerecht zusammengestelltem Inhalt aber noch ein Bestandteil unserer Nothilfe und Armutsminderung.
Jüngere Beispiele für den Einsatz von CARE-Paketen mit Lebens- und Hygienemitteln, Kleidung oder Medikamenten sind Hilfsaktionen in Bulgarien und im Kosovo.
Vor Ort geben CARE-Mitarbeiter die Pakete an besonders gefährdete und arme Bevölkerungsgruppen, Flüchtlinge und Vertriebene aus. Diese werden zuvor in Absprache mit einheimischen Hilfsorganisationen und örtlichen Sozialbehörden identifiziert. CARE überwacht und protokolliert den Empfang in zentralen Ausgabestellen, so dass die Verteilung an Unberechtigte oder mehrfache Ausgabe von Paketen an dieselben Empfänger ausgeschlossen sind.