CARE Deutschland-Luxemburg ist eines von zehn Mitgliedern im Bündnis
Aktion Deutschland Hilft (ADH). Im Falle großer Katastrophen, wie dem Seebeben in Südostasien, können die deutschen Hilfsorganisationen gemeinsam effektive Nothilfe leisten und mit einem ADH-Spendenaufruf an die Öffentlichkeit herantreten.
Am 8. Januar 2005, nur wenige Tage, nachdem der Tsunami auf die Küste Indonesiens traf, schickten die ADH-Mitgliedsorganisationen einen ersten Hilfsflug in die stark zerstörte Provinz Aceh. An Bord waren 40 Tonnen Hilfsgüter: Wasseraufbereitungsanlagen mit Generatoren, ein Geländewagen, Kerosinkocher, Küchen-Utensilien, Hygiene-Pakete, Nahrungsmittel, zusammenfaltbare Wassercontainer und Entkeimungstabletten zur Wasserreinigung.
Wenige Wochen später, am 21. Februar, eröffnete das Bündnis ein Koordinierungsbüro in Colombo, Sri Lanka. "Abgestimmte, zielgerichtete Hilfe kann man nur in enger Absprache mit den lokalen Behörden und den beteiligten Hilfswerken untereinander umsetzen. Bei 21,5 Millionen Euro geplantem Projektvolumen allein in Sri Lanka wird das ADH-Koordinierungsbüro die zentrale Anlaufstelle für jedweden Informationsabgleich sein", so die damalige ADH-Pressesprecherin Janina Niemietz bei der Eröffnung. Neben CARE International Deutschland arbeiten sieben weitere Mitgliedsorganisationen in Sri Lanka. Sie alle kooperieren mit lokalen Partnern und sind seit mehreren Jahren am Ort vertreten.
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