Land/Region: Georgien/Gori-Tskhinvali-Korridor
Lokale Partner: CARE Kaukasus
Kurzbeschreibung: Wintergerechte Unterkünfte für Rückkehrer
Finanzierung: Auswärtiges Amt, mit Kofinanzierung vom Außenministerium des Großherzogtums Luxemburg
Laufzeit: Oktober 2008 bis Februar 2009
Hunderttausende Menschen mussten im August 2008 aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen georgischen und russischen Truppen fliehen. Russische Truppen besetzten Südossetien und einige georgische Städte, darunter auch Gori. Große Teile der zentralen Infrastruktur, wie Straßen, Kindergärten, Geschäfte, städtische Gebäude und Ambulanzen wurden zerstört. Mehr als 120 000 Menschen wurden aufgrund der Auseinandersetzungen zu Flüchtlingen im eigenen Land. Der Waffenstillstand vom 12. August 2008 kam durch ein von beiden Seiten unterzeichnetes Friedensabkommen zustande und die geflüchteten Georgier kehrten in ihre Heimat zurück. Doch sie wurden von schweren Zerstörungen empfangen: Viele Häuser sind durch Brand, Beschuss oder Luftangriffe beschädigt. In vielen Dörfern wurden Häuser geplündert. Jetzt ist Winter und viele Familien benötigen dringend eine warme Unterkunft. Die Temperaturen können in einigen Regionen Georgiens bis auf minus 30 Grad fallen.
Wie hilft CARE?
Rückkehrer in fünf Dörfern des Gori-Tskhinvali Korridor erhalten Hilfe von CARE beim Wiederaufbau ihre Häuser. Ältere Menschen und alleinerziehende Mütter, die die Reparatur ihrer Häuser nicht selber organisieren können, sind ebenfalls in das CARE-Projekt integriert. Kinder müssen manche Haushalte alleine führen, und dafür werden sie besonders unterstützt. CARE achtet darauf, dass Familien mit Material für Reparaturen und Bauarbeiten versorgt sind. Außerdem werden den Familien Feuerholz für die Beheizung ihrer Häuser und Öfen zur Verfügung gestellt.

Wolfgang Tyderle
tyderle[at]care.de
18.02.2009.
CARE: „Wiederherstellung der Wasserversorgung kostet 2,5 Millionen Euro“
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