Land/Region: Elfenbeinküste/ Man und Douékoué
Kurzbeschreibung: Nothilfe im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygienemaßnahmen für Flüchtlinge in der Elfenbeinküste
Finanzierung: Außenministerium des Großherzogtums Luxemburg (MOFA Luxemburg)
Projektlaufzeit: Mai 2011 – Juli 2011
Die Präsidentschaftswahl Ende November 2010 hatte in der Elfenbeinküste gewaltsame Auseinandersetzungen zur Folge, bei denen mehr als 1.500 Menschen ums Leben kamen. Obwohl sich die Lage seit dem 11. April 2011 beruhigt hat, bleibt die Situation vor allem für die Flüchtlinge angespannt. Mehr als 500,000 Menschen sind noch immer auf der Flucht und müssen in Notunterkünften Schutz finden. Sie können immer noch nicht in ihre Heimatorte zurückkehren und leben in Gastfamilien. Dort müssen sie mit dem Nötigsten versorgt werden. Dabei bleibt vor allem die Versorgung mit Wasser und der Zugang zu sanitären Anlagen schwierig.
CARE hilft vor allem Gemeinden in den Regionen um Man und Douékoué im Westen des Landes, die von den Flüchtlingsströmen besonders stark betroffen sind. Ziel ist es, den Bedarf in den Bereichen Wasser, Sanitätsversorgung und Hygiene zu decken. Es werden Wasserreinigungsprodukte und Hygienesets an die am schlimmsten betroffenen Haushalte verteilt, Schulungen zur Reinigung von Wasser und zu wichtigen Hygienemaßnahmen angeboten. Außerdem werden Latrinen instandgesetzt und die Müllentsorgung durch „cash-for-work“ Programme organisiert. Dadurch verbessern sich die hygienischen Bedingungen in den Gemeinden und die Ausbreitung von Krankheiten wird eingedämmt.

Frédéric Haupert
haupert[at]care.lu
Zahlen/ Fakten zur Elfenbeinküste
17.06.2011.
Weltflüchtlingstag am 20. Juni / Haupert: „Flucht ist immer ein Akt der Verzweiflung“
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