
Die Chancengleicheitskommission, die Kulturkommission und der Schöffenrat der Gemeinde Koerich überreichen einen Scheck in Höhe von 1.550 Euro an CARE. (Foto: CARE Luxemburg)
Am 3. Mai überreichten die Chancengleicheitskommission, die Kulturkommission und der Schöffenrat der Gemeinde Koerich einen Scheck in Höhe von 1.550 Euro an die Hilfsorganisation CARE in Luxemburg a.s.b.l. für deren Hilfsprojekt in Laos.
Die Gelder stammen aus den Einnahmen und Spenden, die bei einer Aufführung des Kabaretts „Pfeffermillchen“, gesammelt werden konnten. Der Auftritt unter dem Titel „Wou ass hei den Noutausgang?“ des luxemburgischen Ensembles wurde von den beiden Kommissionen anlässlich des Weltfrauentages im März organisiert.
Vor vollen Rängen hatten die Organisatoren und die Mitglieder der luxemburgischen Kabarettgruppe darauf hingewiesen, dass der internationale Frauentag Jahr für Jahr als die Gelegenheit gelte, auf die vorherrschende Ungleichheit von Männern und Frauen aufmerksam zu machen. Bis heute seien jedoch Frauen, besonders in armen Ländern und Situationen humanitärer Not, die Leittragenden dieses Misstandes. So war es ein besonderes Anliegen der Beteiligten, ein Zeichen zu setzen, dass über diesen Tag hinaus die Situation der Frauen in den ärmsten Ländern verbessert.
Die gesammelten Spenden unterstützen eine Region in Laos, in der fast die Hälfte der Kinder chronisch unterernährt ist. CARE arbeitet hier mit Frauengruppen zusammen, um ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken und es ihnen zu ermöglichen, die Ernährung in 20 Dörfern insgesamt zu verbessern. Das Projekt wird durch das luxemburgische Kooperationsministerium und die Europäische Union ko-finanziert, so dass die Spenden aus Luxemburg eine besonders große Wirkung im Projekt entfalten können.
Anlässlich der Schecküberreichung erklärte Léon Eschette, Bürgermeister der Gemeinde Koerich, dass er es als eine Aufgabe der Gemeinde sehe, sich für die Belange der Einwohner und soziale Hilfsprojekte zu engagieren. „So ist es uns mit diesem Abend gelungen, die Mitglieder der Gemeinde an einem gelungenen und unterhaltsamen Abend zusammenzubringen und uns gemeinschaftlich gegen Armut und Ungerechtigkeit stark zu machen“, erklärt Léon Eschette. Gemeinsames Lachen für den guten Zweck sei schließlich eine der schönsten Formen des Engagements.