Der Klimakalender zeigt, in welchen Monaten welche Regionen der Welt mit klimabedingten Katastrophen rechnen müssen
Wie das Wetter wird, ist nicht immer leicht vorherzusehen. Deutlich erkennbar sind allerdings die Folgen von Naturkatastrophen, die der Klimawandel noch verstärkt. Davon besonders betroffen sind Entwicklungsländer. Die Grafik zeigt wetterbedingte Krisen aus Ländern, in denen CARE arbeitet. Der Klimawandel hat katastrophale Auswirkungen auf das Leben von Menschen in Entwicklungsländern.
Zum Beispiel in Mosambik: Wie überall in Afrika wird die Regenzeit auch hier immer unberechenbarer. Aber die Bauern bewirtschaften ihre Felder, wie sie es seit jeher tun. Wenn dann der Regen ausbleibt, vertrocknen die Samen auf den Feldern und alles muss neu ausgesät werden. Das ist sehr teuer und die Ernte fällt geringer aus als üblich. Wenn der Regen schließlich kommt, ist er so heftig, dass die Überschwemmungen die Felder mit sich reißen. Tropische Wirbelstürme werden immer häufiger und heftiger. Wenn ein Wirbelsturm wie so häufig im Februar auf das Land trifft, dann zerstört er die Ernte, die normalerweise im März eingebracht wird. Die Bevölkerung muss dann hungern. Wie in vielen anderen Ländern wird es auch in Mosambik immer wärmer. Krankheiten wie Malaria, die es früher in einigen Regionen nicht gab, breiten sich aus. Forschungen belegen auch, dass sich Pflanzenkrankheiten und Schädlinge schneller ausbreiten, je wärmer es ist.