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CARE: Schnelle Hilfe aus Luxemburg!

Drei Jahre nach der Gründung von CARE in Luxemburg a.s.b.l im März 2008 liegt hinter uns eine erfolgreiche aber auch sehr dramatische Zeit: Naturkatastrophen und gewaltsame Konflikte haben seither so viele Opfer gefordert, wie vielen Jahre nicht mehr.

-> Download: Jahresbericht 2010

Ein Junge in Indonesien (Foto: CARE/Purnomo)
Ein Junge in Indonesien (Foto: CARE/Purnomo)

Das Jahr 2010 war einmal mehr durch ein starkes Wachstum unserer Hilfsprojekte gekennzeichnet. Doch während sich private Unternehmen über ein solches Wachstum freuen können, bedeutet es in der Arbeit von CARE immer auch ein Wachstum an menschlicher Not, auf das unsere Helfer überall auf der Welt reagieren konnten.

Die großen Katastrophen in Haiti und Pakistan, sowie die vielen unbeachteten oder „vergessenen“ Katastrophen jenseits des medialen Interesses zwangen unsere Mitarbeiter bis an ihre Grenzen zu gehen – und manchmal darüber hinaus – um Not zu lindern und Leben zu retten. Trotz dieser Umstände sind wir stolz darauf, dass CARE in Luxemburg a.s.b.l. mit seinen Projekten 2010 über 230.000 Menschen helfen konnte.

Dies ist nur dank der Unterstützung unserer Partner im luxemburgischen Außenministerium, den hiesigen Unternehmen und vor allem den privaten Spendern aus Luxemburg möglich; ihnen gebührt unser besonderer Dank. Einmal mehr haben sie alle uns ihre solidarische Unterstützung anvertraut und es uns ermöglicht, Armut und Not dort zu bekämpfen wo sie am größten ist.

Wie wichtig diese Hilfe ist, lässt sich am Beispiel der dramatischen Katastrophe in Haiti zeigen. Noch am Tag des Erdbebens haben sich die CARE-Helfer in Haiti zusammengefunden, um die ersten Hilfen auf den Weg bringen zu können. Viele von ihnen hatten Stunden zuvor Familienmitglieder und Freunde verloren. Es war ihr erster Wunsch den Menschen ihrer Stadt zu Hilfe zu eilen. So konnte bereits am dritten Tag nach dem Erdbeben mit einem luxemburgischen CARE-Projekt die Reinigung und die Verteilung von Trinkwasser für 30.000 obdachlos gewordene Menschen sichergestellt werden.

Ein Mitarbeiter von CARE verteilt Nahrungsmittel an eine Frau in Äthiopien
CARE-Mitarbeiter in Äthiopien (Foto: CARE/Meikle)

Neue Ehrenmitglieder, neue Partner, neue Spender

Im zurückliegenden Jahr konnte CARE vier neue Ehrenmitglieder willkommen heißen, die CARE im Laufe des Jahres ihre Unterstützung zusagten. Mit Frau Sabine Augustin, Frau Dr. Marita Ruiter, Herrn Charles Goerens und Herrn Robert Weber konnten drei besonders kompetente und engagierte Mitstreiter für unseren Kampf gegen Armut und Not gewonnen werden.

Über Initiativen wie den dayCARE, der es schafft Spenden für Flüchtlinge zu sammeln und gleichzeitig als eine der 10 besten Human Ressources-Initativen für Unternehmen ausgezeichnet zu werden, gelang es CARE, viele große und kleine luxemburgische Unternehmen und Schulen als neue Partner zu gewinnen. Gleiches traf für die Unternehmenskampagnen zum Weltfrauentag zu, die den CARE-Frauenprojekten in Laos gewidmet waren.

Transparenz und Kontrolle

Obwohl CARE in Luxemburg mit drei Jahren noch relativ jung ist, hat die Organisation beschlossen, in der Tradition der europäischen CARE-Organisationen Transparenz und Kontrolle stets weiter zu optimieren. Die Spender und die Begünstigten der CARE-Projekte verdienen absolute Effizienz und Transparenz, daher haben wir für 2010 erstmals eine komplette offizielle Wirtschaftsprüfung durchführen lassen und der Mitgliederversammlung über das Jahr hinweg eine qualitative und kontinuierliche Prüfung ermöglicht. Selbstverständlich wird diese Prüfung komplettiert durch die Prüfung der Ergebnisse der Hilfsprojekte, die durch CARE, unabhängige Prüfer sowie nationale und internationale Geldgeber regelmäßig erfolgt.

2011 lebensrettende CARE-Nothilfe weiter vor großen Herausforderungen

Das Jahr 2010 hat CARE vor Herausforderungen gestellt, die die Organisation in dieser raschen Abfolge bisher nicht kannten. Die Dreifach-Katastrophe in Japan setzt auch 2011 diesen Trend fort. Vor allem die schier uferlose Hungerkatastrophe in Ostafrika, in den Ländern in den CARE in Luxemburg a.s.b.l. bereits seit ihrem Bestehen lebensrettende Hilfe leistet, fordert die Hilfe aus Luxemburg. Für CARE bleibt viel zu tun.

Ihre Hilfe für CARE in Luxemburg a.s.b.l. kommt an. Sie rettet Leben oder weist einen Weg aus der Armut. Dafür danken wir unseren Freunden, Partnern und Spendern und wir hoffen, sie auch weiterhin an der Seite der CARE-Helfer zu wissen. 

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Presseabteilung

 Jahresbericht 2009 / Rapport annuel 2009

Eine Ziege für Laos

Wirbelsturm Ketsana traf im Herbst 2009 auf Laos. Direkt nach der Katastrophe brachte CARE lebensrettende Hilfe auf den Weg. Anfang 2010 wird diese Nothilfe durch Programme ersetzt, die nachhaltig die Ernährungssituation der Bevölkerung verbessern sollen. Dabei kann eine Ziege einer kleinen Familie direkt und nachhaltig helfen. Die Milch bereichert die tägliche Speisekarte und nach wenigen Jahren haben sich die Ziegen vermehrt.

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