Land/Region: Äthiopien/ Oromyia und Afar
Kurzbeschreibung: Sauberes Trinkwasser in Dürrezeiten
Lokale Partner: CARE Äthiopien
Finanzierung: Außenministerium des Großherzogtums Luxemburg
Projektlaufzeit: Oktober 2011 bis Juni 2012
Neben Somalia und Kenia waren auch Teile Äthiopiens 2011 von einer der schlimmsten Dürren der letzen Jahre betroffen. Immer mehr Menschen leiden dort unter akuter Mangelernährung und Krankheiten, die durch unsauberes Wasser oder Wasserknappheit verursacht werden. Dadurch ist vor allem das Sterblichkeitsrisiko für Kinder, ältere Menschen, schwangere und stillende Mütter ernorm gestiegen. Um den Familien ein Mindestmaß an Hygiene und Trinkwasserversorgung zu ermöglichen, verbringen die Frauen und Mädchen, die traditionell für die Wasserversorgung zuständig sind, täglich viele Stunden mit dem Transport. Vor allem in den ländlichen Gegenden Äthiopiens ist unsauberes Wasser eine der häufigsten Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit.
Die Region Oromiya im Westen Äthiopiens ist eine dieser ländlichen Gegenden. Sie ist mit am schlimmsten von der anhaltenden Dürre am Horn von Afrika betroffen. Über 1,8 Millionen Menschen sind hier dringend auf Hilfe angewiesen, vor allem, weil ihnen der Zugang zu sauberem Trinkwasser fehlt. Tausende sind unterernährt und leiden an hygienebedingten Krankheiten.
Mit der Unterstützung der luxemburgischen Regierung hilft CARE den Menschen in Oromiya. Seit Oktober 2011 wurden Trinkwasseraufbereitungspakete an 67.500 Menschen verteilt. Mit diesen Paketen können täglich 25 Liter Wasser für eine Dauer von drei Monaten behandelt werden. 15.000 Menschen erhalten Zugang zu sauberem Wasser, indem die maroden Wasserspeicher in Oromiya saniert werden. Gleichzeitig nehmen 23.500 Menschen an Hygiene- und Gesundheitstrainings teil, damit die hygienebedingte Übertragung von Krankheiten nachhaltig reduziert werden kann. Insgesamt profitieren 82.500 Personen von dem Hilfsprojekt von CARE.

Frédéric Haupert
haupert[at]care.lu
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